Kaufberatung - Eisen

Kaufberatung - Putter

Welcher Putter ist für mich geeignet?

Im Englischen sagt man ‚Drive for show, putt for dough‘, was soviel heißt wie „Mit dem Driver kann man angeben,
mit dem Putter Geld verdienen“. Wenn ein guter Spieler ein Ergebnis knapp über Par spielt, dann hat er für fast
die Hälfte seiner Schläge den Putter verwendet. Der Einfluß des Putts kann nicht überbewertet werden – dennoch
wird das Putten oft vernachlässigt. Viele Golfer schlagen auf der Übungsanlage lieber lange Drives als diffizile
Putts auf dem Putting Green zu üben (Golf Profis verbringen natürlich demgegenüber viele Stunden auf dem Üb-
Grün).

Bei den Puttern gibt es mehr Bauarten als bei allen anderen Schlägern Ihres Bags – Offset, Mallet, Belly, Two-
Ball, Blade, usw. usf. – auch die Preise unterscheiden sich stark.

Welchen Putter nimmt man also am besten? Die Antwort ist: den, mit dem Sie sich wohl – und natürlich sicher
fühlen.  Wir können hier ein paar generelle Tips bezüglich der unterschiedlichen Modelle geben.
Sie können jederzeit im Golf Shop ein statisches Putter Fitting durchführen lassen.

Ausserdem bietet Ihnen der Golf Shop die Möglichkeit durch eine speziell von PING entwickelte Putting App den
Putt und seine Bewegung zu analysieren.

Um die Auswahl einzugrenzen haben wir hier eine kleine Hilfe für Sie zusammengestellt.

Putter-Bauweise

Schaft-Bauweise

 3: Schlagflächen – Einlagen und Materialien
 4:

Länge des Putters

Putter-Bauweise

Ursprünglich gab es drei Bauarten für Putter-Köpfe: Bade, Half-Mallet und Mallet – unten finden Sie einige
aktuelle Beispiele:

Classic Scotty
Cameron Blade
Putter
Ping modern-day
B60 Half-Mallet
Putter
Yes! C-Groove
Olivia Mallet
Putter
Odyssey White-
Hot 2 Ball
 
• Classic Scotty Cameron Blade Putter
Sieht gut aus – sehr einfach gehalten – aber nicht sehr fehlerverzeihend, wenn Sie den Ball nicht mittig
treffen.
• Ping modern-day B60 Half-Mallet Putter
Gutes Spielgefühl – und definitiv leichter zu spielen als der klassische Blade-Putter oben

• Yes! C-Groove Olivia Mallet Putter
Schwerer, mit einem kräftigen Spielgefühl, wie es heute von vielen Golfern bevorzugt wird. Zusätzlich zum
klassischen Aussehen der anderen Putter oben gibt es einige exotisch anmutende Köpfe zu kaufen – alle
darauf ausgerichtet, den Ball leichter auszurichten und das Verdrehen des Kopfes zu vermeiden, wenn Sie
den Ball nicht genau mittig treffen.

• Odyssey White-Hot 2 Ball
Der bekannteste und meistverkaufte Putter der Geschichte. Aber jetzt kommen noch viel exzentrischere
Bauarten.

Werfen Sie einen Blick auf den neuen Monza Spider von TaylorMade und den Futura von Scotty Cameron. Schaft-Bauweise Die Art, wie der Schaft gestaltet ist, hat auch eine Auswirkung auf das Spielgefühl. Die meisten heutigen Putter haben einen Offset-Schaft – d.h. der Schaft (oder die Kopfform) ist so gewählt, daß der Schaft über dem Ball ist (und der Kopf hinter dem Ball) Ein Offset-Kopf erfüllt zweierlei Funktion - er sorgt dafür, daß Sie Ihre Augen über
den Ball platzieren können und ihn so besser sehen – und, was wichtiger ist, daß Ihre Hände im Treffmoment vor
dem Ball sind – unerlässlich, um sicherzustellen, dass Sie den Ball gerade treffen.

Schlagflächen – Einlagen und Materialien
Putter-Schlagflächen werden heutzutage aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt – neben Stahl findet
man Gummi, Nickel, Kupfer, Aluminium – sogar Keramik – und jedes Material hat Auswirkung auf Klang und
Spielgefühl. Generell kann man sagen, dass man für harte, schnelle Greens eher eine weiche Einlage braucht,
für langsamere Greens etwas Schwereres. Letztendlich kommt es aber auf Ihre persönlichen Vorlieben und
darauf, womit Sie sich am meisten wohlfühlen, an. Am besten Sie probieren so viele Putter aus, wie möglich.
Das blaue Urethan-Insert von Ping sorgt für ein weicheres Spielgefühl bei den G2i Puttern. Einen ähnlichen Effekt
erzielt Odyssey mit seiner Dual Insert Technologie mit gefrästem Edelstahl bei seinem White Hot Urethan-Insert.
Dies sind nur 2 Beispiele
 
 
 
 

Länge des Putters

Die übliche Länge von Puttern ist 34‘‘ – aber es gibt auch eine gute Auswahl an kürzeren Puttern mit 33‘‘ oder 32‘‘
Länge. Weitere Putter gibt es in den Längen ‚Mid-length‘, ‚Belly‘ und ,Broomstick.
 
Belly Putter
Belly Putter werden an der Taille angelegt und reduzieren so die Bewegung aus dem Handgelenk – da viele
Golfer versuchen den Ball mit dem Putter zu ‚führen‘. Belly Putter sind i.d.R. zwischen 41‘‘ & 45‘‘ lang.

Chest Putter
`Broomstick, Chest oder ‚lange‘ Putter sind noch länger, sie liegen auf dem Brustkorb auf – das Ziel ist, einen
weichen, schwingenden Pendeleffekt beim Schlag zu erzeugen und natürlich, Bewegungen aus dem Handgelenk
zu vermeiden.

Lange Putter sind i.d.R. 45‘‘-50‘‘ lang. Lang-Putter eigenen sich besonders für Menschen mit
Rückenbeschwerden (weil man sich nicht über den Ball bücken muß), andererseits ist es natürlich mit einem
Lang-Putter schwieriger, die richtige Entfernung zu treffen.

Und, um ehrlich zu sein, sind sie etwas unbequem zu transportieren. Wir raten eher zu einem Putter mit
Standardlänge, wenn Sie nicht gerade große Probleme bei kurzen Putts haben.